Veränderung – Wechselwirkungen

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Da liegt der Stein unverrückbar – so scheint es

Im Zeitalter der immer stärker digitalisierten Prozesse, die privat und im Job immer mehr unsere Arbeitsplätze und unser Tun verändern. Zukunftsforscher stellen eine Liste mit sogenannten Megatrends auf, die unser Leben beeinflussen und sich letztlich bis in unser Konsumverhalten hinein auswirken. Neben Sicherheit, Mobilität, Globalisierung, Klima oder Wissenskultur gibt es auch den Begriff des New Work der digitale Einfluss auf die Arbeit und damit die Veränderung der Arbeit, wie wir sie heute kennen.

Wie lassen wir uns auf Veränderungen ein? Was passiert, wenn wir ungewollt mit Veränderungen konfrontiert werden? Fragen, die das Arbeitsleben gleichermaßen treffenund die zunehmende Bedeutung erlangen…meint BENTQUA!

Besser aktiv sein, als passiv mit sich geschehen lassen – das gilt auch im digitalen Zeitalter!

In der Sozial- und Gesundheitswirtschaft steht die Zeit ebenfalls ganz und gar nicht still. Die Vakanzen z. B. in Pflege und Erziehung sind signifikant und offenbar nicht zu leugnen. Die Frage auch hier, welche Folgen haben Entscheidungen. Die getroffenenen, wie die der nicht getroffenen Entscheidungen, z. B. zur besseren Attraktivität der Berufsfelder.

Hier gilt, analog zum Axiom von Watzlawick, dass wir nicht nicht kommunizieren können, so können wir auch nicht nicht entscheiden.

Treffen Sie eine Entscheidung, das ist besser als keine Entscheidung, eine Managementregel, die sicher für Widerspruch sorgt. Dennoch, die Botschaft ist klar, wir sind auf den verschiedenen Handlungsebenen gefragt: Veränderungen von außen erzeugen und beeinflussen stark die Performance des Inneren, der Organisation und des Einzelnen.

Die Hoffnung und das Credo von BENTQUA sieht daher eine starke, klientenorientierte Leistung in der Balance von Personal- und Organisation – das stete Miteinander schafft das beste Ergebnis für den Kunden – eine bewusste Entscheidung. Und damit erhöht sich der Einfluss auf die äußeren Entscheidungs- und Kommunikationswege – ob digtal oder analog!

 

 

 

ReNée Regionales Netzwerken

Es ist wieder soweit! ReNée  – regionales Netzwerken gastiert zum Frühjahrs-Treffen im Rheintal-

genau in Oberwesel. Dort sind wir in angenehmen Ambiete am 11. April 2019 bei einer Netzwerk-Partnerin zu Gast.

Wir, das ist zunächst Ulrike Neubauer, die mit mir das Treffen plant (www.avanti-sekretariat.de) und weitere ca. 20 selbstständige Männer und Frauen aus verschiedenen Branchen,

die sich zweimal im Jahr zum Work-out treffen. Dabei steht unser Business im Mittelpunkt. Kennenlernen und das Austauschen über aktuelle Themen, die uns gerade bewegen, sind Programm. Wir möchten uns gegenseitig im Blick behalten und empfehlen.

Ein kleiner, feiner Netzwerk-Kreis

blickt über den eigenen ‚Tellerrand‘! Das gehört nach meiner Meinung zu einer kontinuierlichen Entwicklung und Verbindlichkeit von Qualität der eigenen Produkte und Dienstleistungen hinzu. Empfehlen entsteht durch Vertrauen und Neugier!

Wer gerne dabei sein möchte, schreibt mir eine E-Mail.

 

PDCA – Zyklus

Ein bekanntes Vorgehen zur Planung und Evaluation ist der PDCA – Zyklus. Damit lässt sich Qualität messen. Ebenfalls als kontinuierliches Prüfen und Bewerten werden situative Veränderungen eingeflochten und tägliches Handeln wird nachvollziehbar. Z. B. wie Pflege – oder Begleitprozesse mit Klienten gestaltet werden, auf welche Resonanz sie stoßen und wie diese Erfahrungen wieder in angepasstes Arbeitsverhalten einfließt. Ein dialogischer Prozess, der zwischen Mitarbeitenden und Klienten, Patienten und, und …nie endet.

Jetzt zum Zyklus selbst! PDCA-Zyklus auch als Deming-Kreis nach seinem ‚Erfinder‘ benannt. Gemeint sind die 4 Begriffe: Plan-Do-Check-Act

Ein Grundmuster das die ‚Vergewisserung des Tuns‘ beinhaltet: Wenn Menschen mit und für Menschen tätig werden, braucht es diese Räume besonders, um den Anspruch an eine professionelle Begleitung und Unterstützung zu erfüllen.

  • PLAN meint die Ist-Situation. Wie stellt sie sich dar und welche gewünschte Qualität also Verhalten, Ablauf, Bedürfnis etc. ist gemeint und gewollt. Das Ergebnis formulieren, dazu bedarf es gerade mit mehreren Mitarbeitenden eines disziplinierten Austauschs. Dazu gehört eine systematische Datenerhebung und eine ebenso konkrete Zielformulierung, die im später folgenden CHECK wichtig wird.
  • DO als nächster Schritt, betrifft die Realisierung der unter PLAN benannten und formulierten Anforderungen. Wie wird das Ziel erreicht. Werden alle am Prozess beteiligten Kolleg*Innen einbezogen? Wie wird vermittelt, was und wie wird gearbeitet.
  • CHECK ermittelt konkret die Zielerreichung, was sich vorne im Schritt PLAN unter gewünschtem Ergebnis findet. Hier wird überprüft, ob die Handlung, das Vorgehen passt. Passt – meint die Kriterien, die benannt sind und die im Einklang und im Dialog mit Konzept, Leitbild, Handbuch als Beispiel stehen Wenn dem nicht so ist, dann geht es direkt wieder zu Schritt 1 PLAN.
  • ACT vertraut darauf, dass diese Vorgehensweise für uns in der Organisation praktikabel ist. Sie beschreibt damit eine Regel oder eine Anforderung, z. B. bei der Betreuung von Personen-Gruppen mit spezifischen Bedürfnissen, die Gruppengröße, die Ausstattung des Raumes, personelle Ressourcen und vieles mehr.

 

 

Damit die Früchte der Arbeit geerntet werden, empfiehlt es sich zwingend, einen Weg der kontinuierlichen Überprüfung des eigenen Handelns einzuschlagen. Gemeinsam und nachvollziehbar; transparent nach innen und außen!

Kontinuierlich statt ‚dann, wenn es brennt‘

Kontinuierlich statt dann, wenn es brennt‘. Erst dann zu handeln, wenn keine andere Wahl bleibt, bewirkt häufig zeitliche Engpässe, angespannte Arbeitssituationen, höhere Fehlerquoten. Die Zeit soll nach dem wieder alles im Lot ist aufgeholt werden und treibt uns geradewegs – wenn wir nicht auf der Hut sind – in die Arme der nächsten akuten Situation.

Den Zusammenhang erkennen, gelingt, wenn wir uns regelmäßige Auszeiten nehmen, um Abläufe genauer anzuschauen.

Die Selbstevaluation kann Kontinuität herstellen. Beim Blick auf die Arbeit nach einem bestimmten Vorgehen. Ein roter Faden, der uns genau dahin führt, wo Diskrepanzen, Disharmonien und Fehler uns hinführen.

Wie eine sprudelnde Quelle, die nicht versiegt, gibt sie die Chance, selbst-bestimmt und im eigenen Diskurs mit den Kolleginnen und Kollegen die bestmögliche Vorgehensweise herausfiltern.

Grundsätze, die in den Empfehlungen zur Anwendung der Standards für Evaluation im Handlungsfeld der Selbstevaluation – das heißt wirklich so – Aufschluss geben: Über wie gelingt es die eigene Arbeit weiter zu entwickeln und zu reflektieren.

Die Ergebnisse sollen kein Geheimnis bleiben. Im Gegenteil, aufgeschrieben und in der jeweiligen Gruppe der Selbstevaluatoren abgestimmt und freigegeben, leisten sie einen Mehrwert für Andere, die ähnliche Situationen erleben.

Wie kommt es zu diesen Ergebnissen?

Vorweg geht es um die methodische Erfassen und Bewerten von Prozessen und Arbeitsergebnissen. In Blick gerät die Praxis – ganz wichtig – als zentraler Aspekt, die Praxis wird reflektiert.

Als Grundlage gehören dazu vier Standards, die deutlich zeigen, wohin die Reise geht.

Nützlichkeit * Durchführbarkeit * Fairness  * Genauigkeit

Parameter die garantieren, das wir auf dem richtigen Weg sind. Ebenso wichtig, sind die Selbstevaluatoren. Wie wird man das? Kein dazu beordern oder verpflichten ist hier gefragt. Sondern die freiwillige Teilnahme wird gefordert – dazu braucht es Vorgesetzte, die dies aushalten, weil ohne ihr Zutun etwas geschieht.

Mit offenem Ergebnis. Ein hohes Vertrauen ist dazu notwendig. Es stärkt Selbst-Wert und wert-schätzt was wir an den Mitarbeitenden haben.

Grund genug, sich näher mit der Selbstevaluation im organisatorischen Kontext zu beschäftigen!