Blick auf die Strukturen in Organisationen…

Jetzt sind wir mehr denn je gefragt, Antworten auf Situationen und Tatsachen zu finden, die vorher kaum gedacht, geschweige denn ausgesprochen wurden. Klima, nachhaltige Wirtschaftsstrukturen, systemrelevante Daseinsvorsorge, etc. Ein Kraftakt für Mensch und Organisation, für Gesellschaft und Weltengemeinschaft.  Wir leben in Strukturen, die uns Orientierung und Halt geben: Bleiben wir auf der Ebene des Ich und Du in Organisationen:

Gute Arbeit für eine entlohnte Gegenleistung ist die Basis für ein gelungenes Leben. Diese Erwartung bleibt trotz Corona bestehen: In oft turbulenten Arbeitssituationen oder wenn Arbeit plötzlich ruht, die gestern unverzichtbar schien. Das ist kein neues Thema, sondern begleitet uns durch die Lebensphasen hindurch. Regelmäßig erreichen uns Nachrichten, wo soundso viele Arbeitsplätze eingespart werden sollen und andererseits aufgebaut werden in neuen Arbeitsfeldern.  Aktuell, ist das für einige von uns ein relevanteres Thema, durch Kurzarbeit und drohende Insolvenz, als bisher. Licht und Schatten sind oft sehr nah beieinander.

 

Arbeit ordnen, Aufgaben benennen, Rollen definieren, Zusammenarbeit klären und weiter entwickeln, gehört zum kleinen 1 x 1 jeder Organisation, um ihren Fortbestand zu sichern. Zweck und Motivation der Arbeit ist die Voraussetzung.

 

Der Elektriker, der eine funktionierende Elektrik installiert. Der Bäcker, der ein leckeres Sortiment an Brötchen- und Backwerk mit primär regionalen Zutaten kreiert, usw. Jenseits von äußeren Einflüssen, wie Verordnungen, Gesetzen und Kundenwünsche, agiert keine Organisation (Einrichtung, Institut, Dienst, Betrieb). So ist die Pandemie ein Beschleuniger, wie Arbeit strukturiert wird und wofür sie gut ist.

Wie schnell folgt die Struktur auf dem Weg zum Erreichen des Unternehmensziels. Wie schnell oder wie langsam vollzieht sich die Anpassung in den unterschiedlichen Teilen der Organisation?

Dazu braucht es eine Strategie, die Konturen sichtbar, gemeinsame Positionen stärkt und in weiteren Schritten die Strukturen der Zusammenarbeit als Endergebnis auswirft. Soviel als nötig und so wenig wie möglich reglementieren, ist eine Antwort. Stattdessen Regeln anwenden, verwerfen, anpassen und neu formulieren. Gerade jetzt ist flexibles Handeln gefragt.

Organisationen bestehen aus Entscheidungen von Menschen, die darin arbeiten – tagtäglich. Auftakt für eine Haltung, die sich nicht von heute auf Morgen festigt, die allerdings jeden Tag aufs Neue entsteht!  BENTQUA® moderiert und reflektiert gemeinsam zum Ziel.

Netzwerk Demenz Landkreis Mainz-Bingen

Mit Anderen für eine lebenswerte Gegenwart

Das Netzwerk Demenz im Landkreis Mainz-Bingen versammelt Akteure, die in ihrem beruflichen Alltag und als Ehrenamtlich Tätige mit dem Thema Demenz und ihren Auswikungen im Landkreis unterwegs sind. Sie nehmen die Betroffenen wie deren Umfeld in den Blick. Die Lebensqualität stärken und damit geeignete Versorgung, Betreuung, Pflege und Beratung bereit zu halten und weiter zu entwickeln: Das ist der selbsternannte Zweck des Netzwerkes.

Zwei bis Dreimal im Jahr trifft sich das Netzwerk um gemeinsame Aktionen zu planen, voneinander zu erfahren und sich fachlich auszutauschen. Darüber hinaus wird durch die Koordinierungsstelle, die vom Landkreis gefördert wird, über aktuelle Rahmenbedingungen, Projekte und alles Wissenswerte zum Thema Demenz informiert. BENTQUA als Beraterin und Trainerin ist Netzwerk Mitglied und unterstützt ihre Anliegen. Jeder Mensch mit Demenz benötigt – soviel wie nötig und so wenig wie möglich – unterstützende Strukturen im Umfeld und bei Aktivitäten in ganz vielfältiger Art und Weise. Jeder Mensch, der mit Demenz konfrontiert wird, als Angehöriger oder Freund sollte ebenfalls unterstützt werden. Hier sind erfahrene Partner wichtig!

WIE Menschen mit Demenz mit und in ihrem Umfeld gut leben können, ohne ausgegrenzt zu werden und ohne ungehört zu bleiben: Wie sie selbstbestimmt teilhaben können am Leben und das eigene Leben leben können, trotz Demenz und aktuell auch trotz Corona, ist oft eine große Herausforderung für Familie, Freunde, Nachbarn etc.

Neben zahlreichen Informationen, wie z. B. durch die Alzheimer Gesellschaft oder die Akteure im Netzwerk Demenz im Landkreis, ist es der direkte soziale Kontakt, der zählt. Ein Teil zu sein, dazuzugehören und nicht reduziert werden auf das, was nicht mehr möglich ist.

Für BENTQUA ein zentrales Anliegen: Die Selbstverständlichkeit mit der Erkrankung umzugehen und auch eigene Grenzen ziehen. Das ist nicht immer einfach. Strukturen für ein selbstbestimmtes normales Leben im gewohnten Umfeld etablieren ist dabei auch eine gesellschaftliche Aufgabe. BENTQUA berät Wohngemeinschaften ob zuhause oder in WG’s mit Anderen Menschen mit Demenz.